Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Taucha

Erinnerung und Verantwortung für die Zukunft

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Tobias Meier die Bedeutung des Gedenkens: „Wir dürfen nie vergessen, was damals geschah. Denn das Gedenken ist nicht nur eine respektvolle Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch ein Appell an uns alle, wachsam zu bleiben“, erklärte Meier. „Es erinnert uns daran, dass Hass, Intoleranz und Vorurteile jederzeit wieder aufkeimen können, wenn wir nicht aktiv für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte eintreten.“

Er wies darauf hin, dass dieser Tag nicht nur ein Moment der Stille und des Nachdenkens sei, sondern auch eine Erinnerung an die Verantwortung jedes Einzelnen, für eine Gesellschaft zu kämpfen, die auf Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit basiert. „Lasst uns die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig halten, indem wir mit Toleranz und Menschlichkeit die Zukunft gestalten. Nur so können wir sicherstellen, dass sich solches Unrecht niemals wiederholt.“

Das ökumenische Gebet wurde von Pfarrer Nico Piehler (Ev.-Luth. Kirchgemeinde Taucha-Dewitz-Sehlis), Priester Sebastian Kräher (Neuapostolische Kirche Taucha) und Gemeindereferent Andreas Cerny (Katholische Kirche St. Anna Taucha) gehalten. Im Anschluss wurde eine Schweigeminute abgehalten, die durch einen musikalischen Ausklang würdevoll beendet wurde.

Der Gedenktag bot einen wichtigen Anlass, innezuhalten und sich der historischen Verantwortung zu vergewissern. Gemeinsam wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und ein klares Zeichen für eine Zukunft ohne Hass, Rassismus und Diskriminierung gesetzt.