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Aktuelle Informationen zum Ausbau des Kreuzungsbereichs Portitzer Straße/ Leipziger Straße

| FB Bauwesen informiert

Voraussichtlich im November soll der Verkehr wieder ungehindert durch die Portitzer Straße rollen und wird dann auf die stark frequentierte Leipziger Straße (B 87) treffen. Der Übergang Gerichtsweg wird dann frühestens mit der Tunnelfreigabe der Deutschen Bahn geschlossen. Bereits jetzt kommt die Verkehrsbelastung auf der B 87, besonders an der innerstädtischen Kreuzung, an ihre Grenzen. Diese Probleme sollen nach dem nun vorgesehenen grundhaften Ausbau der Portitzer Straße vom Tunnel bis zur Einmündung der B 87 und der dort geplanten Umgestaltung nicht mehr auftreten.

Voraussichtlich im November soll der Verkehr wieder ungehindert durch die Portitzer Straße rollen und wird dann auf die stark frequentierte Leipziger Straße (B 87) treffen. Der Übergang Gerichtsweg wird dann frühestens mit der Tunnelfreigabe der Deutschen Bahn geschlossen.

Bereits jetzt kommt die Verkehrsbelastung auf der B 87, besonders an der innerstädtischen Kreuzung, an ihre Grenzen. Diese Probleme sollen nach dem nun vorgesehenen grundhaften Ausbau der Portitzer Straße vom Tunnel bis zur Einmündung der B 87 und der dort geplanten Umgestaltung nicht mehr auftreten.

Eine neue Ampel wird hier künftig das Vorankommen von Fußgängern und Kraftfahrern regeln. Außerdem erhalten die von der B 87 kommenden Linksabbieger, die in die Portitzer Straße einfahren möchten, eine eigene Abbiegerspur. Die Verkehrsinsel wird kleiner, um zusätzlichen Platz zu schaffen und die Schaltung der neuen Ampel soll mit der nur wenige Meter entfernten Ampel an der Kreuzung Graßdorfer/Leipziger/Sommerfelder Straße abgestimmt werden.

Grundlage für den nun geplanten Aus- und Neubau ist eine Machbarkeitsstudie von 2011. Die Pläne von damals werden auf ein Minimum reduziert, die jetzt schon bestehende Ampelkreuzung bleibt unberührt. „Wir haben bereits die Träger öffentlicher Belange abgefragt, und dadurch erfahren, dass zunächst die Leipziger Wasserwerke

hier die Haupttrinkwasserleitung verlegen und erneuern müssen“ so Helge Zacharias aus dem Fachbereich Bauwesen. „Auch wurde bereits eine Vermessung durchgeführt und ein Baugrundgutachten erstellt. Ein vorzeitiger Baustart während der Tunnelbauphase wäre nicht möglich gewesen. Hätten wir die Kreuzung eher dicht gemacht, wären die Baufahrzeuge nicht zur Trogbaustelle gelangt“ erklärt Zacharias. Die Stadt will ihren Terminplan eng mit dem der Wasserwerke abstimmen, um so schnell wie möglich mit dem Straßenbau beginnen zu können. Die LVB-Gleise von der Straßenbahnendstelle An der Bürgerruhe sollen vom Umbau unberührt bleiben.

Während der Bauphase soll die B 87 zumindest Richtung Eilenburg nach Möglichkeit befahrbar bleiben. Für die Gegenrichtung wird die Lindnerstraße als Umleitungsstrecke vorgesehen und vorher saniert. Das Kopfsteinpflaster bleibe aber bis auf Weiteres erhalten. Der Verkehr werde dann offiziell weiter durch die Weststraße, Freiligrathstraße, vorbei an der Jubisch-Halle bis zur Ampelkreuzung bei Aldi und von dort auf die B 87 geleitet.

Von Bürgern gab es Bedenken, dass die Straße durch die Unterführung zu schmal ist. In der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt06) werden maximale Straßenbreiten von 5,50 m bis 6,50 m empfohlen. Bei der Portitzer Straße, einer Innerortsstraße mit 50 km/h-Beschränkung, erfolgte die Bewertung als vielbefahrene Straße mit Linienverkehr, heißt ca. 15.000 Kfz und 300 LKW. Somit wurde folgender Aufbau im neu errichteten Trog gewählt:

  • Straßenbreite: 6,50 m + 2 x 0,5 m Bankett
  • 2 x 3 m kombinierter Rad-/Gehweg
  • Durchfahrthöhe der Straße: mind. 4,70 m

Fahrzeug und Ladungen zusammen dürfen nicht breiter als 2,55 m sein. Bei Fahrzeugen, die für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden, darf die Breite nur dann bis zu 3,00 m betragen, wenn land- oder forstwirtschaftliche Erzeugnisse oder Arbeitsgeräte transportiert werden.

Sicherlich kann es hin und wieder eng werden, aber die Mindestfahrbahnbreite ist realisiert.

Informationsquelle: LVZ und Stadtverwaltung

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