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Fördermittelaufruf: Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum

| FB Bauwesen informiert

Für diesen Aufruf werden Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK), Mittel aus dem Sonderrahmenplan ,,Ländliche Entwicklung" der GAK sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes in Höhe von 25 Millionen Euro zur Bewilligung im Jahr 2019 bereitgestellt.

Wir möchten Sie heute über den Aufruf vom 18.12.2018 zum Förderprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum" des SMUL informieren und leiten Ihnen im Anhang die Pressemitteilung und den Aufruf weiter.
 
Neu in diesem Aufruf ist, dass jetzt Freizeit- sowie Naherholungseinrichtungen und die Verbesserung bestehender Freibäder gefördert werden können.
Außerdem war das Förderangebot bisher ausschließlich auf Kommunen als Empfänger der Förderung ausgerichtet.
Mit neuen Fördermöglichkeiten für medizinische Einrichtungen einschließlich digitaler Rezeptsammelstellen, für den Einzelhandel und für Betriebsübernahmen im Bereich der Gastronomie, des Einzelhandels sowie von Bäckereien und Fleischereien können nun auch Unternehmen und private Antragsteller eine Förderung erhalten.

Für diesen Aufruf werden Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK), Mittel aus dem Sonderrahmenplan ,,Ländliche Entwicklung" der GAK sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes in Höhe von 25 Millionen Euro zur Bewilligung im Jahr 2019 bereitgestellt.

Zur Stärkung der Ortszentren werden gefördert:

  1. Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden zur Erhaltung oder Schaffung von Gemeinschaftseinrichtungen sowie öffentlichen Einrichtungen einschließlich notwendiger Radonsanierungen und deren Freianlagen,
  2. Errichtung und Umbau von Gebäuden und baulichen Anlagen zur Schaffung, Verbesserung und Sicherung von Schulen, Hort und Kita einschließlich Radonsanierungen,
  3. Baumaßnahmen zur Schaffung, Verbesserung und Erhaltung von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen sowie zur Verbesserung und Erhaltung bestehender Freibäder,
  4. Gestaltung von dörflichen Plätzen, Freiflächen sowie Ortsrändern, sowie
  5. Abriss oder Teilabriss von Bausubstanz im lnnenbereich, Entsiegelung brach gefallener Flächen einschließlich Kleingartenanlagen im lnnen- und Außenbereich. Zur Sicherung, Schaffung und Verbesserung der Grundversorgung der Bevölkerung werden gefördert:
  6. Errichtung und der Umbau von Gebäuden und baulichen Anlagen für medizinische Einrichtungen einschließlich digitaler Rezeptsammelstellen,
  7. Errichtung und der Umbau von Gebäuden und baulicher Anlagen des Einzelhandels, sowie
  8. Kauf und/oder Betriebsübernahme der Vermögenswerte einer Betriebsstätte zur Grundversorgung im Bereich der Gastronomie, des Einzelhandels sowie von Bäckereien und Fleischereien. Eine Grundversorgung kann unterstellt werden, wenn die Güter oder Dienstleistungen nach ihrer Art überwiegend innerhalb eines Radius von 50 km von der Betriebsstätte angeboten oder erbracht werden.


Zuwendungsempfänger und Zuwendungshöhen für Maßnahmen nach Nummer 1 bis 7
Zuwendungsberechtigt sind Gemeinden (Maßnahmen nach Nummer 1 bis 7), gemeinnützige juristische Personen (Maßnahme nach Nummer 2) und Sonstige Antragsteller (Maßnahmen nach Nummern 6 und 7). Die maximale Zuwendung beträgt 2.500.000 EUR.

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