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Der Volkstrauertag als Tag der Mahnung, Verständigung, Versöhnung und des Friedens

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Zum Volkstrauertag am 18. November 2018 versammelten sich auf dem Tauchaer Friedhof nahezu 80 interessierte Bürger sowie Vertreter der Fraktionen, Kirchen und Vereine, um den Opfern von Gewaltherrschaft und Krieg zu gedenken. Zu Beginn der Gedenkveranstaltung stellten Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die neue Informationstafel zu den Kriegsgräbern vor.

Zum Volkstrauertag am 18. November 2018 versammelten sich auf dem Tauchaer Friedhof nahezu 80 interessierte Bürger sowie Vertreter der Fraktionen, Kirchen und Vereine, um den Opfern von Gewaltherrschaft und Krieg zu gedenken. Zu Beginn der Gedenkveranstaltung stellten Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die neue Informationstafel zu den Kriegsgräbern vor.

Bürgermeister Tobias Meier stellte in seiner Ansprache die Notwendigkeit des Volkstrauertages heraus: „Ganz bestimmt brauchen wir diesen Gedenktag, denn unvorstellbares Leid haben gewaltsame Auseinandersetzungen über die Menschen gebracht, Millionen haben in den Kriegen ihr Leben gelassen - Frauen ihre Männer und Kinder ihre Väter verloren - ganze Familien wurden ausgelöscht. All das dürfen wir nicht vergessen, daran sollen wir uns erinnern. Gerade jetzt und in den kommenden Jahren, in denen die Zeitzeugen immer weniger werden“.

Auch Gemeindevorsteher Eckhard Nadolny richtete das Wort an die anwesenden Gäste mit der Bitte, zwei ungewöhnliche Anregungen auszusprechen. „Wenn Sie können, beten Sie um die Schaffung und Erhaltung des Friedens und um Weisheit für die Regierenden, sodass sie dich richtigen Entscheidungen treffen. Zum Zweiten lassen Sie uns dankbar sein, für das, was wir haben dürfen. Viele Dinge, die man sich vor Jahren schwer erkämpft hat, werden zur Selbstverständlichkeit. Die Dankbarkeit, die damit verbundene Wertschätzung und die Bereitschaft zur Verteidigung dessen werden weniger“. Er sprach besonders die jungen Oberschüler und Gymnasiasten stellvertretend für die ganze Jugend vor Ort an „Ihr habt so umfangreiche Möglichkeiten, wie ihr euer Leben gestalten und auch Gutes schaffen könnt. Es gibt so Vieles, für dass man dankbar sein kann und sollte, was nicht zerstört werden darf. Bewahrt uns das!“

Nach der Kranzniederlegung und einer Schweigeminute sprach Gemeindereferent Andreas Cerny das Abschlussgebet. Für die musikalische Begleitung der Gedenkstunde sorgte der Posaunenchor Musica St. Moritz.

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